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Abendveranstaltungen

Programm Wintersemester 2017 / 2018



Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19.30 - 20.45 Uhr

Referenten:
Priska Elsener
Toppharm Löwen Apotheke AG, Sarnen
eidg. dipl. Apothekerin, FPH Offizinpharmazie
Lukas Korner
Apotheke Gränichen
eidg. dipl. pharm. fph

Thema:
Apotheker ohne Grenzen: Risiken und (Neben-)Wirkungen?
Apotheker ohne Grenzen Schweiz, die kleine und feine Organisation hilft unter anderem auf dem afrikanischen Kontinent, nicht nur den Zugang zu Medikamenten zu verbessern, sondern auch die Ausbildung des Personals vor Ort zu fördern. Die langfristige Hilfe in einem Entwicklungsland, adaptiert auf die Situation vor Ort, fordert und fördert jede beteiligte Person, hinterlässt aber viele positive Eindruck und Motivation, sich weiterhin dafür zu engagieren. Tauchen Sie mit ein in einen spannen Erfahrungsbericht mit vielen Eindrücken.

Ort:
Pharmazie Historisches Museum, Basel





Montag, 30. Oktober 2017, 19.30 - 20.45 Uhr

PD Dr. med., executive MBA Michael Kühne
Leitender Arzt Kariologie / Elektrophysiologie
Universitätsspital Basel


Rhytmusstörungen, Vorhofflimmern
Im Vortrag werden die wichtigsten Herzrhythmusstörungen, welche im klinischen Alltag auftreten, besprochen. Dabei wird auf die Klinik, die Diagnostik und Therapie eingegangen. Ein spezieller Fokus liegt auf Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung.

Ort:
Pharmazie Historisches Museum, Basel




Dienstag, 21. November 2017, 19.30 - 20.45 Uhr

Referent:
Prof. Dr. med. Philip Tarr
Co-Chefarzt Medizinische Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland
Infektiologie und Spitalhygiene

Thema:
Antibiotika Resistenzen - werden wir wieder an Infektionen sterben?
Eine Anektdote: Der englische nationale Gesundheitsdienst (National Health Service, NHS) hoffte, jährlich Millionen Pfund einsparen zu können, indem er britische Patienten für elektive chirurgische Eingriffe in "billigere" Länder wie Indien geflogen hätte. Dazu kam es aber nicht. Denn es erfolgte 2009 bei solchen "medizinischen Touristen" ein Ausbruch von hochresistenten E. coli, die dann aus Indien und Pakistan nach England eingeschleppt wurden. Diese "NDM-1" E. coli waren noch viel resistenter als ESBL. Auch unsere Reserve Antibiotika (die Carapeneme) waren unwirksam und nur noch 2 Antibiotika (Tigecyclin und Colistin) konnten verwendet werden. Solche hochresistenten Darmbakterien haben sich nun weltweit ausbereitet und kommen vereinzelt auch in der Schweiz vor.

An diesem Abend sollen folgende Fragen behandelt werden:

Wieso ist die Antibiotika Resistenz heute derart dramatisch, dass sogar die WHO davor warnt, dass wir bald wieder an banalen Infektionen sterben könnten?

Wie kommt es zu diesen Resistenzen? Ist der exzessive Antibiotika Einsatz in der Tiermast oder Veterinärmedizin verantwortlich? Oder sind wir Humanmediziner "selber schuld"?

Warum entwickelt die Pharmaindustrie kaum mehr neue Antibiotika?

Wozu braucht es eine Normalflora im menschlichen Körper und was können wir hier von der Komplementärmedizinern lernen?

Was können und sollen wir tun? Bei welchen Infektionen ist eine antibiotikafreie Therape möglich?


Ort:
Pharmazie Historisches Museum Basel



Donnerstag, 25. Januar 2018, 19.30 - 20.45 Uhr

Carmela Herzog
dipl. pharm.
Stiftung Antidoping Schweiz

Doping - was muss eine Apothekerin und ein Apotheker wissen
Dopingbetrug beschäftigt den internationalen Sport stark. Allerdings werden immer wieder Sportlerinnen und Sportler auch wegen unbeabsichtigter Verstösse gesperrt. In der Apotheke können kritische Situationen ihren Anfang nehmen. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie diese verhindert werden und in welcher rechtlichen Situation sich Athlethen und ApothekerInnen bewegen. Zudem soll konkret aufgezeigt werden, wie ApotherkerInnen effizient mit der Dopingliste umgehen und welchen Beitrag zur Dopingprävention sie leisten können.

Ort:
Pharmazie Historisches Museum Basel




Wir freuen uns auf Ihren Besuch!









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